priovi – die einzige verschreibungsfähige Behandlung bei Borderline

priovi: Wichtige Zahlen auf einen Blick

Die Wirksamkeit von priovi wurde in einer randomisiert-kontrollierten Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp Klein untersucht.1 Eingeschlossen wurden 580 Proband:innen mit einer BPS-Diagnose und mindestens moderater BPS Symptomschwere (Borderline Symptom List-23 (BSL-23) Score ≥ 1.07). Die Interventionsgruppe (IG) erhielt Zugang zu priovi zusätzlich zur Standardversorgung (Treatment as Usual, TAU), während die Kontrollgruppe (KG) ausschließlich TAU erhielt.

Zum primären Erhebungszeitraum nach drei Monaten zeigte sich, dass die BPS-Symptome in der Interventionsgruppe statistisch signifikant und klinisch relevant geringer waren als in der Kontrollgruppe. Die Effekte waren auch nach sechs und 12 Monaten nachweisbar.

Primärer Endpunkt:

Schweregrad der BPS-SymptomatikSignifikant reduzierte BPS-Symptome (BSL-23) im Vergleich zur KG nach 3 Monaten (p < 0,001)

Sekundäre Endpunkte

Zusätzlich zeigte die Interventionsgruppe Verbesserungen in folgenden Bereichen im Vergleich zur KG: Signifikant reduzierte Depressionssymptome (PHQ-9) nach 3 Monaten (p = 0,009) Signifikant reduzierte Angstsymptome (GAD-7) nach 3 Monaten (p = 0,03) 61,3% weniger Suizidversuche nach 6 Monaten (p < 0,001)

Diese Studie hat den positiven Versorgungseffekt „Verbesserung des Gesundheitszustands“ nachgewiesen, sodass priovi dauerhaft in das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) des BfArM aufgenommen wurde.

Zusätzlich wurden positive Effekte in anderen Studien dokumentiert:

Klein et al. (2021): In dieser Studie mit 204 Proband:innen zeigte sich bei einer priovi-Nutzung von mindestens drei Stunden eine signifikante Reduktion der BPS Symptome nach 12 Monaten im Vergleich zur KG.2

Jacob et al. (2018): Diese Studie untersuchte priovi als Ergänzung zur Schematherapie und fand signifikante Reduktionen der BPS Symptome.3

1 Assmann N, Jacob G, Schaich A, et al. A digital therapeutic for people with borderline personality disorder in Germany (EPADIP-BPD): a pragmatic, assessor-blind, parallel-group, randomised controlled trial. Lancet Psychiatry. 2025;12(5):366-376. doi:10.1016/S2215-0366(25)00063-X

2 Klein JP, Hauer-von Mauschwitz A, Berger T, et al. Effectiveness and safety of the adjunctive use of an internet-based self-management intervention for borderline personality disorder in addition to care as usual: results from a randomised controlled trial. BMJ Open. 2021;11(9):e047771. doi:10.1136/bmjopen-2020-047771

3 Jacob GA, Hauer A, Köhne S, et al. A Schema Therapy-Based eHealth Program for Patients with Borderline Personality Disorder (priovi): Naturalistic Single-Arm Observational Study. JMIR Ment Health. 2018;5(4):e10983. doi:10.2196/10983 Die Wirksamkeit von priovi wurde in einer großen randomisierten kontrollierten Studie mit 580 Patient:innen eindrucksvoll nachgewiesen.

So verordnen Sie priovi

Regelversorgungssicherheit durch dauerhafte Zulassung

priovi ist dauerhaft im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt.

Für Sie als Verordner:in schafft dies Regelversorgungssicherheit: ein klar definierter, erstattungsfähiger Versorgungsweg durch Verordnung auf Rezept – mit transparenten Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Evidenz.

priovi ist über die PZN 18704486 verordnungsfähig und kann – abhängig von den Gegebenheiten in Ihrer Praxis – als Papierrezept (Muster-16) oder als E-Rezept ausgestellt werden. Informationen zu Verordnungsweg und Abrechnung finden Sie auf der Seite “Wie verordne ich priovi?”.